Die meisten Anbieter nennen für Logos einen Pauschalpreis und verschweigen die Nutzungsrechte. Nach dem Vergütungstarifvertrag der AGD werden die Rechte getrennt vom Entwurf berechnet, mit einem Faktor bis zum 2,5-fachen. Deshalb steht hier unter dem Rechner, was genau ihr bekommt.

Preise nach den Vergütungstarifen von AGD und BDG — den einzigen Zahlen, die im deutschen Grafikmarkt wirklich belegt sind.

1. Marke

Logo

2. Gastronomie

Speisekarte gestalten

Preis richtet sich nach der Anzahl der Gerichte, nicht nach den Seiten. Getränke zählen nicht mit.

3. Drucksachen (Gestaltung, ohne Druckkosten)

Was soll gestaltet werden?

Der Druck selbst kommt bei der Druckerei dazu und hängt an Auflage und Papier.

4. Fahrzeug

Fahrzeugbeschriftung

Nur die Gestaltung. Das Anbringen macht die Werbetechnik und wird dort berechnet.

5. Digital

Social-Media-Vorlagen
Aufschlüsselung des Ergebnisses
Positionvonbis
Logo, einfach 300 1.500

Passt das ungefähr?

Dann sprechen wir 20 Minuten darüber. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.

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Das PDF enthält deine Auswahl, den Garantiepreis und das Gültigkeitsdatum — ohne dass du Kontaktdaten hinterlassen musst.

Das Ergebnis ist eine Orientierung auf Basis öffentlich belegter Marktdaten, kein Angebot.

Woher die Zahlen kommen (2 Quellen)
  • Mangels spezifischer und aktueller 2026-Preislisten aus Primärquellen mussten folgende Medien als "unbelegt" (geschätzt auf Basis von Format-Adaptionen vergleichbarer Größen) deklariert werden:
  • Nichts davon wurde erfunden, sondern aus vergleichbaren Werbemitteln (Rollup, Flyer) abgeleitet, jedoch gibt es hierfür keinen expliziten und zitierfähigen Einzelnachweis in den aktuellen VTV-Tabellen.
  • Stundensatz vs. Pauschale: Manche Plattformen werben mit Logo-Design für "unter 500 €" als Pauschale. Nach den offiziellen Vorgaben (BDG/AGD) mit 105 €/Std. würde dies höchstens 4 Stunden Zeitaufwand inklusive Nutzungsrechten abdecken, was für ein seriöses Logo kaum ausreichend ist.
  • Nutzungsrechte: Während viele günstige Freelancer "alle Rechte inklusive" anbieten, sieht der Tarifvertrag der AGD vor, dass die Nutzungsrechte in einem detaillierten Faktor (bis zu 2,5-fach des Entwurfs) separat abgerechnet werden.
  1. calculate.design belegt: Stundensätze (105-120€), Grundlagen der Nutzungsrechte-Kalkulation
  2. bdg.de belegt: Empfehlung existenzsichernder Honorare, Verhandlungshilfen

Alle Quellen abgerufen am 25.07.2026. Preise netto.

Woher diese Preise kommen

Grundlage sind die Vergütungstarifverträge der Allianz deutscher Designer (AGD) und des Berufsverbands der Deutschen Kommunikationsdesigner (BDG). Das sind die einzigen belastbaren Zahlen im deutschen Grafikmarkt — alles andere sind Selbstauskünfte einzelner Anbieter. Wo wir keinen Tarifwert gefunden haben, steht es unter dem Rechner ausdrücklich dabei.

Die Falle bei billigen Drucksachen

Häufige Fragen

Warum kostet ein Logo mehr als 99 €?

Der Vergütungstarifvertrag der AGD nennt Stundensätze von 105 bis 120 €. Ein 99-€-Logo entspricht damit unter einer Arbeitsstunde — inklusive Recherche, Entwurf, Reinzeichnung und Nutzungsrechten. Das geht rechnerisch nicht auf. Was dort verkauft wird, ist meist eine Vorlage, die andere ebenfalls kaufen können.

Was sind Nutzungsrechte und warum stehen sie extra?

Der Entwurf ist die eine Leistung, das Recht, ihn zu verwenden, die andere. Der AGD-Tarif sieht dafür einen Faktor bis zum 2,5-fachen des Entwurfshonorars vor, je nach Reichweite und Dauer. Wir machen das anders: Bei uns sind die vollen Nutzungsrechte im Festpreis enthalten. Genau deshalb liegt unser Preis über dem billigsten Angebot und unter dem AGD-Höchstsatz.

Welche Dateien bekomme ich?

Vektordaten (SVG und PDF), damit das Logo in jeder Größe scharf bleibt — vom Visitenkartenaufdruck bis zur Fahrzeugvollverklebung. Dazu PNG in mehreren Größen, eine einfarbige Fassung und eine Negativfassung für dunkle Hintergründe. Wer nur eine JPG-Datei bekommt, kann damit kein Fahrzeug bekleben lassen.

Was eine Website bei uns kostet

Feste Preise, netto, ohne Anfrage und ohne Rückruf-Falle. Was jeweils dazugehört und was nicht, steht vollständig auf der Preisseite.

Der Betrag auf einen Schlag ist zu viel? Es gibt die zinsfreie Ratenzahlung: 30 bis 50 % Anzahlung je nach Projektgröße, den Rest über 24 Monate — ohne Zins, ohne Gebühr, ohne Aufschlag auf den Preis.

Alle Preise, Grenzen und der Stundensatz