Die wichtigste Frage kommt zuerst, und die meisten stellen sie falsch herum: Nicht „App oder Website“, sondern „Muss es aus dem App Store kommen?“ Wenn nicht, ist eine Web-App fast immer schneller, günstiger und leichter zu pflegen.

Kundenportal, Buchungsplattform, Web-App oder echte App im Store — vier verschiedene Dinge mit sehr verschiedenen Preisen.

1. Was soll entstehen?

Art

Web-App und PWA laufen im Browser. Native Apps kommen aus dem App Store und brauchen ein Entwicklerkonto.

Wie weit soll es gehen?

Ein MVP ist die kleinste nutzbare Fassung. Damit startet man, misst und baut dann aus — das ist fast immer der günstigere Weg.

2. Funktionen

Was muss es können?

Mit ~ markierte Punkte sind im Rechercheauftrag als unbelegt gekennzeichnet — sie beruhen auf unserer Aufwandsschätzung.

Aufschlüsselung des Ergebnisses
Positionvonbis
Web-Portal 5.000 50.000
Rollen und Rechte 1.000 5.000

Für die mit ~ markierten Punkte gibt es keinen belegbaren Marktpreis. Sie werden nach Aufwand mal Stundensatz geschätzt.

Passt das ungefähr?

Dann sprechen wir 20 Minuten darüber. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.

Termin aussuchen Direkt anrufen Als PDF speichern

Das PDF enthält deine Auswahl, den Garantiepreis und das Gültigkeitsdatum — ohne dass du Kontaktdaten hinterlassen musst.

Das Ergebnis ist eine Orientierung auf Basis öffentlich belegter Marktdaten, kein Angebot.

Ratenzahlung — was gilt und was dagegen spricht

Was dafür gilt

  • Die Website oder Anwendung bleibt für die gesamten 24 Monate in Betrieb.
  • Bei Websites, Portalen und Apps läuft ein Betreuungsvertrag für dieselben 24 Monate mit. Er kostet dasselbe wie ohne Finanzierung — wir schlagen nichts auf. Bei reinen Grafik- und Druckaufträgen entfällt er.
  • Die Anzahlung ist vor Projektbeginn fällig, die erste Rate im Monat nach der Abnahme.
  • Bleiben zwei Raten offen, wird der Restbetrag fällig. Das steht im Vertrag und ist der einzige Punkt, an dem es unangenehm wird.
  • Ihr könnt jederzeit vorzeitig ablösen. Es gibt keine Vorfälligkeitsentschädigung, weil es keine Zinsen gibt, die uns entgehen könnten.

Und was dagegen spricht

  • Ihr bindet euch für zwei Jahre. Wer das Geld hat, fährt mit der Einmalzahlung freier — dann könnt ihr die Betreuung nach dem ersten Jahr kündigen.
  • Die Betreuung ist bei dieser Variante Pflicht, sonst nicht. Rechnet sie in eure Gesamtkosten ein, nicht nur die Rate.
  • Wir prüfen vor Vertragsschluss kurz, ob der Betrieb die Raten tragen kann. Das ist keine Schufa-Abfrage, sondern ein Gespräch — aber wir sagen auch ab.

Zur Ehrlichkeit gehört auch das: Ein Widerrufsrecht habt ihr hier nicht. Die Verbraucherschutzvorschriften für Kredite setzen einen entgeltlichen Vertrag voraus (§ 491 Abs. 2 BGB) — unsere Stundung ist zinsfrei, also greifen sie nicht. Auch § 513 BGB hilft Existenzgründern hier nicht weiter, weil er nur die §§ 491 bis 512 erstreckt. Anders liegt es nur, wenn ihr als Privatperson bestellt und nicht als Betrieb: Dann gilt § 515 in Verbindung mit § 514 Abs. 2 BGB, und ihr könnt binnen 14 Tagen widerrufen. Wir sagen euch vor Vertragsschluss, welcher Fall bei euch vorliegt.

Eigene Summe im Ratenrechner durchrechnen

Woher die Zahlen kommen (3 Quellen)
  • Aufpreise für Zahlung und Rollen/Login: Die recherchierten Agenturquellen schlüsseln diese spezifischen Features nicht in exakten Preisspannen auf. Die hier genannten Werte sind fundierte branchenübliche Schätzungen, konnten aber nicht durch die zitierten primären Preisseiten belegt werden.
  • Apple Dev & Google Play Kosten: Diese festen Plattform-Gebühren sind allgemein bekannt, werden aber auf den Agentur-Preisseiten meist nicht als deren eigene Kosten ausgewiesen.
  • Die genauen Startkosten für native Apps variieren je nach Agentur (z.B. gibt Q1 15.000 € an, während Q2 native Apps für zwei Plattformen erst ab 20.000 € einordnet).
  • PWAs werden teilweise (wie bei Q2) sehr günstig ab 5.000 € angeboten, während andere Quellen komplexe PWAs, die native Apps vollständig substituieren sollen, im Bereich ab 15.000 € ansiedeln. Dies liegt an der unterschiedlichen Definition eines "Minimum Viable Product".
  1. mvst.co belegt: Typische App-Preisspannen ab 15.000 € (MVP) bis über 250.000 € (Enterprise), Wartungskosten von 10-20%
  2. cayas.de belegt: Kostenvergleich PWA (ab 5.000 €) vs. Native App (ab 20.000 € für beide Plattformen), Kriterien für PWA (Time-to-Market, App-Store-Unabhängigkeit)
  3. codeguides.de belegt: Dauer für MVP (2-4 Monate) und Vollausbau (7-12+ Monate), Aufpreise und Kostentreiber für Schnittstellen (ERP), Offline-Fähigkeit und Push

Alle Quellen abgerufen am 25.07.2026. Preise netto.

Der teuerste Fehler bei Portalprojekten

Alles auf einmal bauen zu wollen. Zwischen Auftrag und erstem echten Nutzer liegen dann sieben bis zwölf Monate, in denen niemand weiß, ob das Konzept trägt. Mit einem MVP sind es zwei bis vier Monate — und die Rückmeldung echter Nutzer ist mehr wert als jede Vorabplanung.

Was den Zeitplan wirklich sprengt

Häufige Fragen

Brauche ich wirklich eine App im Store?

Meistens nicht. Die ehrliche Prüffrage: Braucht ihr Push-Nachrichten als Kernfunktion, tiefen Zugriff auf Kamera, Bluetooth oder Sensoren, oder ist die Präsenz im Store selbst das Verkaufsargument? Wenn dreimal Nein, ist eine Web-App oder PWA schneller, günstiger und leichter zu ändern — und ihr braucht keine Freigabe von Apple für jedes Update.

Warum ist die Spanne so groß?

Weil unter „App“ völlig verschiedene Dinge verstanden werden — von einem Formular mit Login bis zu einer Plattform mit Warenwirtschaftsanbindung. Deshalb fragen wir zuerst nach der Art und danach nach den Funktionen. Der größte Einzelposten ist fast immer die Schnittstelle zu einem bestehenden System.

Was kostet der laufende Betrieb?

Rechne mit 10 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr für Wartung, dazu Hosting und bei nativen Apps die Store-Gebühren: 99 US-Dollar im Jahr für Apple, 25 US-Dollar einmalig für Google. Wer das nicht einplant, hat nach zwei Jahren eine App, die auf neuen Geräten nicht mehr startet.

Was heißt MVP genau?

Die kleinste Fassung, mit der echte Nutzer echten Nutzen haben. Nicht die halbe App, sondern die eine Funktion, die den Kern trägt — vollständig und gut gemacht. Danach wird gemessen und ausgebaut. Erfahrungsgemäß fällt dabei die Hälfte der ursprünglich geplanten Funktionen weg, weil sie niemand nutzt.

Was eine Website bei uns kostet

Feste Preise, netto, ohne Anfrage und ohne Rückruf-Falle. Was jeweils dazugehört und was nicht, steht vollständig auf der Preisseite.

Der Betrag auf einen Schlag ist zu viel? Es gibt die zinsfreie Ratenzahlung: 30 bis 50 % Anzahlung je nach Projektgröße, den Rest über 24 Monate — ohne Zins, ohne Gebühr, ohne Aufschlag auf den Preis.

Alle Preise, Grenzen und der Stundensatz