Die Antwort in zwei Sätzen

Eine Domain ist deine Adresse im Internet, und wer als Inhaber eingetragen ist, entscheidet allein über sie. Das betrifft dich, weil bei Streit mit einem Dienstleister die Domain der wichtigste Streitpunkt ist — und weil ein Umzug ohne die richtigen Weiterleitungen deine Sichtbarkeit kostet.

Kurz erklärt

Die Domain ist das Grundstück mit Adresse, zum Beispiel maler-schmidt.de. Du kaufst sie nicht im eigentlichen Sinn, du pachtest sie bei einer Registrierungsstelle. Für alle Adressen mit der Endung .de ist das die DENIC. Entscheidend ist, wer dort als Inhaber eingetragen ist — dieser Person oder Firma steht die Domain zu.

Eine Subdomain ist ein Anbau auf demselben Grundstück, etwa shop.maler-schmidt.de oder termine.maler-schmidt.de. Sie kostet in der Regel nichts extra, weil sie zur bestehenden Domain gehört. Du kannst sie in der Verwaltung deines Hosters selbst anlegen.

Eine Weiterleitung ist der Nachsendeauftrag. Tippt jemand die alte Adresse ein, landet er automatisch bei der neuen. Wichtig ist die Art: Eine permanente Weiterleitung trägt die Bezeichnung 301, eine vorübergehende die 302. Nur die 301 sagt Suchmaschinen, dass die Adresse dauerhaft gewechselt hat.

Der AuthInfo-Code, auch Auth-Code genannt, ist der Schlüssel zum Grundstück. Ohne ihn kann keine Domain zu einem anderen Anbieter umziehen. Er wird beim bisherigen Anbieter angefordert und ist meist nur begrenzte Zeit gültig.

Schritt für Schritt: Domain zu einem anderen Anbieter umziehen

  1. Inhaber prüfen. Melde dich beim aktuellen Anbieter an und öffne die Domainverwaltung. Such nach „Inhaber“, „Owner-C“ oder „Domaininhaber“. Dort muss dein Betrieb stehen, nicht dein Dienstleister. Steht dort jemand anderes, kläre das, bevor du irgendetwas anderes tust.
  2. Bestand sichern. Mach ein Bildschirmfoto aller DNS-Einträge — vor allem des MX-Eintrags für deine E-Mail. Beim Umzug gehen diese Einstellungen sonst verloren.
  3. AuthInfo-Code anfordern. Im Kundenmenü des bisherigen Anbieters findest du meist einen Punkt „Domain umziehen“, „Transfer“ oder „AuthInfo anfordern“. Der Code kommt per Mail oder wird direkt angezeigt.
  4. Kündigung zum Transfer erklären. Bei vielen Anbietern ist das eine eigene Auswahl mit dem Zusatz „zum Anbieterwechsel“. Wichtig: nicht einfach löschen lassen, sonst ist die Domain weg.
  5. Beim neuen Anbieter buchen. Wähle dort das Hosting-Paket und die Option „Bestehende Domain umziehen“ statt „Neue Domain registrieren“.
  6. Domain und Code eintragen. Gib den Domainnamen und den AuthInfo-Code in das Formular ein und bestätige.
  7. Warten. Der Transfer läuft automatisch im Hintergrund ab und dauert meist einige Stunden bis zu einem Tag.
  8. Danach kontrollieren. Website aufrufen, Schloss-Symbol prüfen, DNS-Einträge mit deinem Bildschirmfoto vergleichen, eine Testmail an deine Firmenadresse schicken.

Die häufigsten Fehler

Woran du merkst, dass etwas nicht stimmt

Subdomain oder Unterseite — was wann sinnvoll ist

Diese Frage kommt regelmäßig auf, wenn ein zweiter Bereich dazukommen soll, etwa ein Shop oder ein Kundenbereich. Der Unterschied ist einfach: Eine Unterseite hängt in derselben Website, eine Subdomain ist technisch ein eigener Auftritt unter demselben Namen.

Praktisch heißt das: Wenn du dich fragst, ob etwas eine Subdomain braucht, ist die Antwort meistens nein. Jede zusätzliche Subdomain verdoppelt Pflege und Prüfaufwand, ohne dass Besucher davon etwas haben.

Was ein Relaunch kostet

Der gefährlichste Moment im Leben einer Website. Rechne aus, was ein schiefgegangener Umzug dich im Jahr kostet — und was die Absicherung kostet.

1. Wie groß ist die bestehende Seite?

Umfang

2. Was ändert sich?

Änderungen

Jeder Punkt erhöht das Risiko. Deshalb rechnen wir ihn dir vorher aus, statt hinterher zu reparieren.

3. Absicherung

Wie sicher soll der Umzug sein?

4. Was auf dem Spiel steht

Steht in der Search Console. Wenn du sie nicht hast: schätzen.

Besucher
Anfragen
%
Aufschlüsselung des Ergebnisses
Positionvonbis
10 bis 30 Seiten 3.200 8.500
Migrationsprotokoll 400 1.400
Umsatz über die Website im Jahr 17.280 17.280
Geschätzter Verlust ohne Sorgfalt 181,44 483,84

Geschätztes Risiko eines Sichtbarkeitsverlusts: rund 2 Prozent - abhängig davon, was sich ändert und wie abgesichert wird.

Das entspricht bei deinen Zahlen etwa 302 EUR entgangenem Umsatz im ersten Jahr.

Wir garantieren das Verfahren und die Nacharbeit, nicht das Ergebnis von Google. Null Verlust kann niemand versprechen.

Steht bei dir ein Relaunch an?

Schick uns die alte Adresse. Wir sagen dir in 20 Minuten, welche Seiten Anfragen bringen und was beim Umzug geschützt werden muss.

Termin aussuchen Direkt anrufen Als PDF speichern

Das PDF enthält deine Auswahl, den Garantiepreis und das Gültigkeitsdatum — ohne dass du Kontaktdaten hinterlassen musst.

Das Ergebnis ist eine Orientierung auf Basis öffentlich belegter Marktdaten, kein Angebot.

Ratenzahlung — was gilt und was dagegen spricht

Was dafür gilt

  • Die Website oder Anwendung bleibt für die gesamten 24 Monate in Betrieb.
  • Bei Websites, Portalen und Apps läuft ein Betreuungsvertrag für dieselben 24 Monate mit. Er kostet dasselbe wie ohne Finanzierung — wir schlagen nichts auf. Bei reinen Grafik- und Druckaufträgen entfällt er.
  • Die Anzahlung ist vor Projektbeginn fällig, die erste Rate im Monat nach der Abnahme.
  • Bleiben zwei Raten offen, wird der Restbetrag fällig. Das steht im Vertrag und ist der einzige Punkt, an dem es unangenehm wird.
  • Ihr könnt jederzeit vorzeitig ablösen. Es gibt keine Vorfälligkeitsentschädigung, weil es keine Zinsen gibt, die uns entgehen könnten.

Und was dagegen spricht

  • Ihr bindet euch für zwei Jahre. Wer das Geld hat, fährt mit der Einmalzahlung freier — dann könnt ihr die Betreuung nach dem ersten Jahr kündigen.
  • Die Betreuung ist bei dieser Variante Pflicht, sonst nicht. Rechnet sie in eure Gesamtkosten ein, nicht nur die Rate.
  • Wir prüfen vor Vertragsschluss kurz, ob der Betrieb die Raten tragen kann. Das ist keine Schufa-Abfrage, sondern ein Gespräch — aber wir sagen auch ab.

Zur Ehrlichkeit gehört auch das: Ein Widerrufsrecht habt ihr hier nicht. Die Verbraucherschutzvorschriften für Kredite setzen einen entgeltlichen Vertrag voraus (§ 491 Abs. 2 BGB) — unsere Stundung ist zinsfrei, also greifen sie nicht. Auch § 513 BGB hilft Existenzgründern hier nicht weiter, weil er nur die §§ 491 bis 512 erstreckt. Anders liegt es nur, wenn ihr als Privatperson bestellt und nicht als Betrieb: Dann gilt § 515 in Verbindung mit § 514 Abs. 2 BGB, und ihr könnt binnen 14 Tagen widerrufen. Wir sagen euch vor Vertragsschluss, welcher Fall bei euch vorliegt.

Eigene Summe im Ratenrechner durchrechnen

Woher die Zahlen kommen (15 Quellen)
  • Overlay-Werkzeuge für Barrierefreiheit (unter 100 EUR/Monat) erfüllen die Anforderungen nicht. Echte Umsetzung im Quelltext beginnt laut Marktdaten bei rund 2.500 EUR.
  • Mehrsprachigkeit wird am Markt teils pauschal pro Sprache, teils als prozentualer Aufschlag von 30-50 % berechnet. Wir rechnen pauschal - das ist bei kleinen Projekten günstiger.
  • Für Mehrsprachigkeit als Pauschalpreis pro Sprache und für geschützte Kundenbereiche nennt keine der geprüften Quellen belastbare Marktpreise. Beide Werte sind Aufwandsschätzungen und im Ergebnis als solche gekennzeichnet.
  • Ab etwa 25 Seiten nennen die Quellen nur noch Einstiegspreise (Premium ab 15.000 EUR, Enterprise ab 25.000 EUR) statt Preisspannen. Der ausgewiesene Wert für sehr große Projekte ist deshalb eine Schätzung, kein belegter Marktpreis.
  1. firmencharisma.de belegt: Website-Komplettpaket zum Festpreis 1.499 EUR einmalig zzgl. 399 EUR/Jahr Hosting-Bundle; Online-Shop ab 1.499 EUR, Logo ab 499 EUR, Terminbuchung ab 399 EUR, weitere Sprachversion ab 599 EUR
  2. kopfundstift.de belegt: Preistabelle: One-Pager/Landingpage 1.000-2.500 EUR, kleine Website (5 Seiten) 2.500-5.000 EUR, Business-Website (10+ Seiten) 5.000-12.000 EUR, Enterprise/Portal ab 25.000 EUR; Template-Webdesign ab 500 EUR
  3. www.neuzeitwerber.de belegt: Starter (bis 5 Unterseiten) 2.500-4.500 EUR, Business (10-25 Unterseiten) 4.500-12.000 EUR, Premium/Enterprise ab 15.000 EUR
  4. kopfundstift.de belegt: Online-Shop einfach (bis 50 Produkte) 8.000-15.000 EUR, Online-Shop komplex 15.000-40.000 EUR
  5. go-webdesign.de belegt: Webdesign zum Festpreis: Onepager/Landingpage ab 490 EUR, Premium-Paket ab 2.490 EUR
  6. kopfundstift.de belegt: Texte und Inhalte 50-120 EUR pro Seite; weitere Nachschlaege: DSGVO 150-500 EUR, Wartung 300-1.000 EUR/Jahr, Datenuebernahme beim Relaunch 300-1.500 EUR
  7. skaletzphotography.de belegt: Business-Portraits ab 790 EUR netto, Mitarbeiterfotos ab 89 EUR pro Person (Teams ab 10 Mitarbeitern), weitere Pakete ab 990 / 2.200 / 3.500 EUR
  8. www.sabrinaschmieddesign.de belegt: Logo-Preisstufen: guenstige Logos 0-250 EUR, Einsteiger-Freelancer 250-800 EUR, erfahrene Freelancer 800-2.500 EUR, Design- und Markenagenturen ab 2.500 EUR; gutes Logo typischerweise ab 1.500 EUR
  9. www.sakura-tech.de belegt: Care-Paket fuer laufende Pflege ab 49 EUR pro Monat; Domain und Hosting ueblicherweise 5-15 EUR pro Monat
  10. davidkeiser.de belegt: Projektdauer: ein professionelles Website-Projekt dauert in der Regel vier bis acht Wochen, bei komplexeren Projekten zehn bis zwoelf Wochen
  11. kopfundstift.de belegt: Stundensaetze: Agentur 80-180 EUR, Freelancer 60-100 EUR, Senior Webdesigner 80-120 EUR, Einsteiger 30-50 EUR
  12. davidkeiser.de belegt: Zweisprachige Unternehmenswebsite 5.000-10.000 EUR; jede zusaetzliche Sprachversion schlaegt mit etwa 30-50 % des Basispreises zu Buche; Uebersetzung 8-15 Cent pro Wort
  13. svaerm.com belegt: Grobe Analyse der Barrierefreiheit 600-1.200 EUR, umfassende Analyse 5.000-10.000 EUR, barrierefreie Programmierung 5.000-15.000 EUR, Testing 2.000-3.500 EUR, KI-Audit-Tools 1.200-2.000 EUR/Jahr
  14. seiten-werk.com belegt: Onepager Festpreis 1.500-2.500 EUR, kompakte Firmenhomepage 3.000-6.000 EUR, groesseres Webprojekt 8.000-20.000 EUR; Shop mit geschuetztem Kundenbereich im mittleren fuenfstelligen Bereich; Wartung ab 95 EUR pro Monat
  15. unwashed.co belegt: Webtexte etwa 150-600 EUR pro Landingpage; Berufsverband Text empfiehlt 315 EUR pro Normseite, Deutscher Journalistenverband rund 200 EUR pro Normseite bzw. 80 Cent pro Wort

Alle Quellen abgerufen am 25.07.2026. Preise netto.

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, wer Inhaber meiner Domain ist?

Am verlässlichsten über das Kundenmenü des Anbieters, bei dem die Domain liegt. Dort steht der Inhaber in der Domainverwaltung. Wenn du gar keinen Zugang hast, wende dich schriftlich an den Dienstleister und bitte um Auskunft und Zugangsdaten — das ist der erste Schritt, bevor du über einen Umzug nachdenkst.

Gehen beim Umzug meine E-Mails verloren?

Die bereits empfangenen Mails liegen in deinem Postfach beim alten Anbieter und ziehen nicht automatisch mit. Plane den E-Mail-Umzug getrennt: neues Postfach anlegen, alte Mails über das Mailprogramm hinüberkopieren, erst danach den MX-Eintrag umstellen.

Brauche ich mehrere Domains für meine Städte?

In aller Regel nicht. Mehrere Domains mit gleichen Inhalten schaffen zusätzlichen Pflegeaufwand ohne gesicherten Nutzen. Üblich und einfacher ist eine Domain mit eigenen Unterseiten je Ort.

Passend dazu

Quellen

Nicht belegbar: wie lange ein Transfer im Einzelfall dauert. Die Angabe „einige Stunden bis ein Tag“ ist ein Erfahrungswert; die beteiligten Anbieter geben keine verbindlichen Fristen. Ebenfalls nicht belegbar ist, wie stark eine falsch gesetzte Weiterleitung die Sichtbarkeit in Zahlen mindert.

Wenn du nicht sicher bist, wer bei dir als Inhaber eingetragen ist, ist das der erste Punkt, den du klären solltest — mit oder ohne uns. Beim Umzug selbst können wir die Weiterleitungen übernehmen.